Huforthopädie

Was ist Huforthopädie?                                                                                                                                                                                           

Jeder Huf wird individuell in seine physiologische Form gebracht, so dass die Belastung optimal verteilt wird. Die Entstehung von Hufproblemen und Lahmheiten wird durch regelmässige Hufbearbeitung nach Jochen Biernat am Barhuf verhindert.

Hufprobleme wie ungleichmässige Belastungen, schräge Wände, Risse, Lahmheiten, lange Zehen, Spaltenbildung, Strahlfäule, Hufrehe etc. können geheilt werden. Voraussetzung sind regelmässiges Bearbeiten (alle 4 Wochen) und entsprechender Bodengegendruck sowie Abrieb  (Hufphysik).  

Wenn Sie sich über die Arbeit des DIfHO (Deutsches Institut für Huforthopädie) und Huforthopädie im Allgemeinen informieren möchten, dann folgen Sie bitte diesem Link www.difho.de

Im Jahr 2008 hat Roger Ittig erfolgreich die Prüfung als Huforthopäde nach Jochen Biernat am DIfHO in Morbach DE abgeschlossen.

Im April 2013 hat Nicole Glanzmann erfolgreich die Prüfung als Huforthopädin am DIfHO in Morbach DE bestanden.


Wir arbeiten vorwiegend in den Regionen Wallis, Bern, Waadt, Freiburg.

Angebote: 
Huforthopädische Arbeit am Barhuf
Eisenabnahme
Umstellung auf Barhuf 

Kontakt: 
Roger Ittig
079 / 353 95 19 
rogerittig@hotmail.com 

Preise: 
auf Anfrage 



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Fallbeispiele: 

Hufe geformt unter dem Eisen: 


Nach Eisenabnahme: 
Das Pferd hat eine viel zu lange Zehe. 



Zwei Monate später: 
Die hebelnde Zehe ist deutlich am Auswachsen, der Huf wächst vom Kronrand steiler nach.  
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Drei Monate später:
Der Hebel ist so weit ausgeschaltet​.


Ein Jahr später: 
Ein gesunder Huf mit einer gut ausgerichteten Huf-Fessel-Achse 
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Zweites Beispiel: 

Vor Eisenabnahme:
Der Huf kann nicht mehr beschlagen werden, da die Hufwand unter dem Eisen sehr brüchig wurde. Das Pferd reisst sich immer wieder die Eisen ab. 



Direkt nach der Eisenabnahme: 
Die Hufwand hat deutlich an Qualität verloren unter dem starren Hufeisen. 
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Drei Monate später: 
Das nachwachsende Horn ist viel stabiler und die Nagellöcher und der ausgefranste Tragrand sind fast ausgewachsen. 

Sechs Monate später: 
Die Hufwand weist rundum ein glatteres, gesunderes Horn auf. Der Huf hat wieder an Hornqualität gewonnen. 
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Drittes Beispiel: 
Vor Eisenabnahme: 
Der Huf bekam unter dem starren Hufeisen eine zu grosse Spannung und die Hornwand ist bis zum Kronrand eingerissen. 

Direkt nach der Eisenabnahme: 
 Die Spannung im Huf war im Bereich des Übergangs zwischen der genagelten, fixierten Hufwand und der beweglichen Trachte am Grössten. 

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Ein Monat später: 
Der Riss ist am Auswachsen, von der Kronlederhaut wird zusammenhängendes Horn produziert. Der Druck im Huf wird optimaler verteilt. 
Neun Monate später: 
Die Hornwand ist einmal komplet durch gewachsen. Der Riss ist nicht mehr vorhanden. 
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